Neben diesem Rotkehlchen, welches gestern hier von einer aufmerksamen Finderin, gebracht wurde, sind noch 4 junge Spatzen, 1 mittlerweile befiederte Meise, 1 kleiner Dompfaff, 3 Krähen, ein Rotmilan sowie ein Uhu zu versorgen. Wahrscheinlich wird der Zulauf in den nächsten Tagen steigen, da Gewitter angekündigt sind und viele Jungtiere aus dem Nest fallen. Sei es dass sie einfach heruntergefegt werden oder der Baum auf welchem sich das Nest befindet entwurzelt wird.

Am Freitag den 04.05.2018 holte Moira Behn diesen Uhu aus der Vogelklinik in Giessen ab. Der Vogel wurde vor ein paar Tagen im geschwächten Zustand dort eingeliefert. Es stellte sich schnell ein starker Trichomonadenbefall heraus, welcher sich gut behandeln ließ. Dem Uhu geht es bereits deutlich besser und er wird sich wohl nicht allzu lange in der Wildvogelhilfe Schönbach aufhalten.
Wir bitten um Verständnis, dass wir es bei der fotografischen Dokumentation bei diesem Handyfoto belassen haben. Das schöne Tier ist sehr scheu und ein nicht notwendiger Besuch in der Voiliere versetzt das Tier nur unnötig in Panik bzw. Stress.

Heute erhielten wir die freudige Nachricht, dass man den Fischadler, welcher sich für 2 Wochen in der Obhut der Wildvogelhilfe Schönbach befand, wieder auswildern konnte. Darüber haben wir uns sehr gefreut.


Die Wettervorhersagen sind aktuell gut und somit ein guter Zeitpunkt um unsere beiden Wintergäste in den frühen Morgenstunden wieder in die Freiheit zu entlassen. Der Wespenbussard kam als Jungvogel bereits im Herbst zu uns und war nicht in der Lage in den Süden zu fliegen, wo sie normalerweise überwintern. Der Mäusebussard kam im Winter im geschwächten Allgemeinzusand zu uns. Er war nicht mehr in der Lage sich selbst zu versorgen, so dass er ebenfalls hier in einer Voiliere der Wildvogelhilfe Schönbach überwintern konnte.
Noch am vergangenen Sonntag wurden bei beiden Vögeln von der Gießener Vogelklinik einige Federn geschiftet. So wurde die Flugfähigkeit verbessert, was wir bei der Freilassung dann auch beobachten und bestätigen konnten. Beide Bussarde wurden natürlich von einem ortsansässigem Krähenpaar, äußerst unfreundlich empfangen und letztendlich vertrieben.

Zum Thema "Schiften" und "Gefiederschäden" hier einige interessante und wichtige Hinweise.
Mit freundlicher Genehmigung von den Betreibern der Seite www.greifvogelhilfe.de

Diese Krähe wurde letzte Woche aus der "Obhut" einer Frau entnommen, welche Auflagen vom Verterinäramt nicht nachkam. Der Vogel wurde in einem "Papageienkäfig" gehalten, wo er sich das Gefieder kaputt schlug. Hier in der Wildvogelhilfe Schönbach angekommen